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14.08.2014
Alles über Vitamine
Deutsche nehmen über die Nahrung zu wenig Nährstoffe auf / Nahrungsergänzungsmittel können gesunde Lebensweise nicht ersetzen / Vitamine schützen vor schweren Krankheiten

"Jeder Mensch ist, was er isst", ein Spruch, der heutzutage immer mehr an Aussagekraft verliert? Vor allem der zu niedrige Verzehr von Obst und Gemüse - dabei vorwiegend von preiswerten importierten Obst- und Gemüsesorten - deckt nicht mehr den Nährstoffbedarf in Form von Vitaminen und Mineralstoffen ab, den eine Ernährung mit vorrangig heimischem Obst und Gemüse gewährleistet. Aufgrund des bewussten Defizits greifen immer mehr Menschen alternativ zu frei verkäuflichen Nahrungsergänzungsmitteln, die jedoch nicht die gewünschte Wirkung erzielen können.

Hinzu kommt, dass neben einer unzureichenden Aufnahme von Mikronährstoffen und durch ungesunde Ernährungsgewohnheiten die heimischen Obst- und Gemüsesorten durch negative Sortenauswahl zusätzlich an Vitalstoffen eingebüßt haben. Um wie viel, lässt sich allerdings schwer beziffern, da stetig verfeinerte und verbesserte Meßmethoden heute viel präzisere Werte liefern als noch vor einigen Jahren. Das erschwert eine konkrete Gegenüberstellung der Nährstoffwerte von Obst- und Gemüsesorten aus heutiger und früherer Zeit. Nichtsdestotrotz weisen auch jüngste Untersuchungen, wie zum Beispiel der Ernährungsbericht der Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) vom Dezember 2004, nachhaltig auf die Folgen eines permanenten Vitaminmangels hin und unterstreichen das Erfordernis einer Sensibilisierung der Bevölkerung für dieses Problem und den Stellenwert eines bewussten Ernährungsverhaltens.

Vitamine leisten im menschlichen Körper unverzichtbare Arbeit: Sie unterstützen lebensnotwendige Steuerungs- und Regelprozesse, die ohne sie nicht stattfinden könnten. Dazu zählen zum Beispiel die Regulierung, Aktivierung und Harmonisierung des Stoffwechsels, die Energiebereitstellung, der Knochenaufbau, die Blutbildung und letztendlich die gesamte körperliche sowie geistige Leistungsfähigkeit. Darüber hinaus ist eine ausreichende Versorgung mit Mineralstoffen und schützenden sekundären Pflanzenstoffen unabdingbar. Da der menschliche Körper diese lebenswichtigen Stoffe nicht oder nur unzureichend bildet, gilt es, sie in ausreichendem Maße mit der Ernährung aufzunehmen.

Zur Orientierung geben die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) und die World Health Organization (WHO) genaue Empfehlungen zum täglichen Bedarf gesunder Menschen heraus. Dabei unterstellen beide Institutionen aber, dass sich diese grundsätzlich immer optimal und bedarfsgerecht ernähren. Körperliche Belastungen wie Stress, hoher Alkohol- oder Nikotinkonsum, Leistungssport oder Schwangerschaft fordern Bedarfswerte, die in der Regel aber höher liegen. Untersuchungen an Patienten im Schwarzwald MedicalResort Obertal zeigten immer wieder Lücken in der Mikronährstoffversorgung auf. Aus diesem Grund werden regelmäßige Stichprobenanalysen der verwendeten Lebensmittel durchgeführt, um die zubereitete Vitalkost ständig zu optimieren. Diese Aussage deckt sich mit den Erkenntnissen des aktuellen Ernährungsberichtes der DGE vom Dezember 2004, der feststellt, dass der Konsum von Obst und Gemüse und damit gleichzeitig die Aufnahme von Vitalstoffen immer noch zu niedrig ist.

Nahrungsergänzungsmittel versus Obst und Gemüse
Da also die aktuelle Ernährungsweise keine optimale Versorgung mit Mikronährstoffen gewährleistet, klingt es verlockend, den Nährstoffhaushalt einfach mit Pillen aufzupäppeln. Ein Übermaß schadet aber eher; eine unausgewogene Zufuhr ebenfalls. Während der Körper überschüssige Mengen an wasserlöslichen Vitaminen, beispielsweise Vitamin C, einfach ausscheidet, reichern sich fettlösliche Vitamine wie A, D und E im Körper an und können, ähnlich wie Medikamente, Nebenwirkungen auslösen. Außerdem fehlt bei Nahrungsergänzungsmitteln gänzlich die Vielfalt der natürlichen Kost.

Bei ausgewogener Ernährung mit viel Obst und Gemüse nimmt der Körper über den ganzen Tag verteilt kleine Mengen an Vitalstoffen auf, die er besser nutzt und speichert. "Besonders wichtig ist eine moderate, breit gefächerte Vitaminzufuhr in physiologischer Konzentration. Da viele Vitamine in Wechselwirkung mit anderen Mikronährstoffen stehen, sollten die einzelnen Stoffe genau aufeinander abgestimmt werden. Beispielsweise verschlechtert eine hohe Calciumzufuhr die Aufnahme von Eisen", weiß Dr. med. Irmgard Niestroj, Autorin des Fachbuches PRAXIS DER ORTHOMOLEKULAREN MEDIZIN (Hippokrates-Verlag) und Ärztin im Schwarzwald MedicalResort Obertal in Baiersbronn. Dieser Aspekt bleibt bei Präparaten aus dem Supermarkt oft unbeachtet.

Um einen kurzzeitigen Vitalstoffmangel aufzufangen, bieten hochwertige Diätetika wie die Produkt-Komponenten aus dem Programm VITAL PLUS mit exakt aufeinander abgestimmten Mikronährstoffen durch kurmäßige Anwendung eine sinnvolle Möglichkeit der Optimierung und des Ausgleichs. Die Einnahme sollte in Rücksprache mit einem Arzt erfolgen. Jedoch stellen solche Produkte keine Alternative zu einer ausgewogenen Ernährung dar. Obst und Gemüse liefern dem Organismus auch vielfältige sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide und Phenole, die dem körpereigenen Schutzmechanismus dienen. Um sich also über die Ernährung bestmöglich mit Vitalstoffen zu versorgen, gilt es, einige Punkte bei der Auswahl sowie bei der Zubereitung der Kost zu beachten. So verursachen lange Transport-und Lagerzeiten, aber auch zu langes Kochen, übergroße Hitze, Auslaugen durch Wasser, Kontakt mit Licht und Luft beispielsweise erhebliche Vitaminverluste. Daher empfehlen Experten den Kauf von heimischem Obst. An einem kühlen und dunklen Ort gelagert, verliert es am wenigsten Vitamine. Bei Äpfeln sitzen die meisten Nährstoffe in der Schale, also Äpfel immer ungeschält essen. Steht mal kein frisches Gemüse auf dem Speiseplan, sollte die Wahl auf Tiefkühlkost fallen, da hier mehr Vitamine enthalten sind als in Konserven.

Vitamine: Immer die beste Medizin
Laut neuestem Ernährungsbericht der DGE vom Dezember 2004 weist die Versorgung der Deutschen mit Obst und Gemüse einerseits weiterhin eklatante Lücken auf, andererseits jedoch stellt die DGE-Empfehlung von 650 Gramm pro Person und Tag ein kaum erreichbares Traumziel dar. Die WHO empfiehlt ihrerseits mindestens 400 Gramm pro Person und Tag, was aber ebenfalls nicht realisiert wird. Gleichwohl liegen die positiven Effekte einer bedarfsgerechten Aufnahme von Obst und Gemüse auf der Hand: Diese Mengen senken beispielsweise bei Frauen das Krebsrisiko um 20 % und bei Männern um 30 %. Da eine Belastung mit Pflanzenschutzmitteln bei Obst und Gemüse stark zurückgegangen ist, kann heutzutage jeder Mensch bedenkenlos durch regelmäßige fünf Portionen Obst und Gemüse lebensbedrohlichen Krankheiten vorbeugen - ihre Vitamine stellen demnach wirksamen Schutz und Prävention dar. Allerdings stehen die Ernährungsexperten besonders den so genannten Nahrungsergänzungsmitteln kritisch gegenüber, da hier oft eine Gefahr der Überdosierung besteht und sie die Ernährung nicht ersetzen können. Auch bei diesen neuesten Zahlen und Erkenntnissen zeigt sich deutlich, dass gesundheitliche Aufklärung mehr denn je erfolgen muss. Vitamine unterstützen in besonderem Maße unser Immunsystem, welches wie ein innerer Arzt für eine stabile Gesundheit sorgt. Nach DGE ist aber die Versorgung mit Vitamin D, Folat und Pantothensäure unzureichend. Im Kampf gegen Viren, Bakterien und Co sind besonders diese Vitamine für eine optimale Ordnungs- und Abwehrfunktion unverzichtbar.

Buchtipp: "Vital Plus", Dr. med. Irmgard Niestroj / Dr. med. Karl J. Pflugbeil, (Herbig-Verlag, München, 14,90 ?, 208 Seiten).

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