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04.09.2015
Arteriosklerose - Gefahr für Herz und Kreislauf
Jede Stunde sterben in Deutschland zehn Menschen am Herzinfarkt / Risikofaktoren sind erforscht und bekannt / Gefäß-Schutz-Therapie bietet Hilfe auf sanfte und natürliche Weise

Fast immer kommt er plötzlich und ohne Vorwarnung. Kaum einer der Betroffenen ahnte, dass sich an den Wänden seiner Gefäße Ablagerungen gebildet hatten, die schließlich zum Verschluss führten. Keine Anzeichen wie Schmerzen, Herzenge oder Leistungsabfall deuteten darauf hin. Noch bis zum Schluss erbringt das Herz täglich Höchstleistung. In 24 Stunden schlägt es 100.000 Mal und pumpt dabei 2.000 Mal die komplette Blutmenge mit einer Gesamtleistung von 10.000 Litern durch den Körper. Das ist auch der Grund, weshalb viele ihr persönliches Risiko nicht wahrhaben wollen. Jeder denkt: Ich spüre nichts, also ist alles in Ordnung. Wenn, dann trifft es nur die anderen. Aber das ist ein großer Irrtum. Denn keiner ist vor dem Prozess der Gefäßalterung gefeit. Allmählich, manchmal über Jahre oder Jahrzehnte hinweg, sammeln sich Ablagerungen und die Gefäße verlieren an Elastizität.

Wer diese Gefahr ernst nimmt und noch während der symptomlosen Zeit vorsorgt, hat gute Aussichten, nie einen Herzinfarkt zu erleiden. Etwa 95 Prozent aller Infarkte wären dann vermeidbar. Aber selbst, wenn sich bereits Beschwerden eingestellt haben, bestehen noch Chancen, mit einer Gefäß-Schutz-Therapie dem häufig tödlichen Gefäßverschluss vorzubeugen. Genau 46,8 Prozent aller Todesfälle sind auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurückzuführen (Quelle: Statistisches Bundes-amt). Sie liegen damit deutlich vor Krebsleiden, die mit 25 Prozent an zweiter Stelle kommen. Erst mit großem Abstand folgen Krankheiten der Atmungsorgane (6,4 Prozent) und Erkrankungen der Verdauungsorgane (5 Prozent).

Das Erstaunliche ist: Gerade Herz-Kreislauf-Erkrankungen, deren Ursachen bestens erforscht und deren Risikofaktoren bekannt sind, deren Entstehung vorgebeugt und deren Fortschreiten behandelt werden kann, führen die Liste der Todesursachen an. Dabei könnte wirklich jeder, der die Gefahr ernst nimmt und sich des Risikos bewusst ist, etwas dagegen unternehmen, indem er die Risikofaktoren minimiert. Dazu gehört das Rauchen einzustellen, Übergewicht abzubauen, für reichlich Bewegung zu sorgen, Stress zu reduzieren, die Widerstandskräfte zu stärken sowie auf ausreichend Schlaf und Erholung zu achten. Wichtig ist außerdem, vom Arzt in regelmäßigen Abständen bestimmte Laborparameter wie zum Beispiel die Blutfette, die Harnsäure, den Homocystein-Spiegel, den Zuckerstoffwechsel und andere Herz-Kreislauf-Marker kontrollieren zu lassen.

Dass die Gefahr von Herz-Kreislauf-Erkrankungen nicht auf die leichte Schulter genommen werden darf, zeigt eine jüngst veröffentlichte Studie der Ruhr-Universität Bochum: Selbst geringe Kalkablagerungen in den Beinarterien erhöhen bereits drastisch das Sterberisiko. Drei Jahre, nachdem bei Patienten im Rahmen der Studie erstmals eine Verkalkung in den Arterien der Beine festgestellt wurde, war im Durchschnitt jeder zehnte verstorben. Das Heimtückische daran: Die Verkalkungen im Frühstadium sind eine schlummernde Zeitbombe. Vielfach zu spät melden Schmerzen die Mangeldurchblutung - und so kommt es plötzlich zum tödlichen Gefäßverschluss.

Rechtzeitige Vorsorge und Therapie der Arteriosklerose kann lebensrettend sein. Mit der Gefäß-Schutz-Therapie stehen bewährte Methoden zur Verfügung. Dazu gehört es, so früh wie möglich Risikofaktoren aufzuspüren und auszuschalten, die individuelle Lebensführung zu optimieren und eventuell bereits vorliegende Gefäßveränderungen zu therapieren. Neben intensiven Gesprächen über die persönliche Situation müssen ausführliche Untersuchungen und Laboranalysen auf dem Diagnose-Plan stehen: Ein "Blick ins Herz" mit Hilfe des Computer-Sonographen gehört ebenso dazu wie das EKG in Ruhe und unter Belastung sowie die Blutgasanalyse zur Feststellung des Sauerstoffgehalts im Blut. Im Labor werden alle Herz-Kreislauf-Marker untersucht, die das Risikopotential deutlich machen. Überdies wird der so genannte Knöchel-Arm-Index (ABI) erstellt. Das ist keine belastende Prozedur, sondern lediglich die Messung von Blutdruck und Blutfluss an der Knöchel- und an der Arm-Arterie mittels Doppler. Ergeben sich dabei Abweichungen von mehr als zehn Prozent, ist das ein Hinweis auf vorliegende Gefäßschädigungen und auf eine mögliche periphere arterielle Verschlusskrankheit.

Das weitere Vorgehen richtet sich nach dem Gesamtergebnis eines ausführlichen Check-up. Ist der Homocystein-Wert als eigenständiger Risikofaktor der Arteriosklerose erhöht, was bei 42 Prozent aller Deutschen über 50 Jahre der Fall ist, können Injektionen von Folsäure (Folarell), Vitamin B6 (Novirell B6) und B12 (Novirell B12) für eine Senkung sorgen. Rund 10 Prozent aller koronaren Herz-krankheiten lassen sich auf zu hohe Homocystein-Werte zurückführen. Zusammen mit anderen Risikofaktoren potenziert sich das Erkrankungsrisiko. Wichtig zu wissen: Der Homocystein-Spiegel steigt mit zunehmendem Alter an. Und wer im Alter von über 65 Jahren zu viel Homocystein im Blut hat, für den besteht ein 3- bis 4-fach größeres Risiko, an einer Arteriosklerose mit ihren Folgeerscheinungen zu erkranken.

Zu hohe Blutfettwerte lassen sich fast immer mit einem angepassten Ernährungs-plan, moderatem Bewegungstraining und stressabbauenden Entspannungsübungen ohne zusätzliche Medikamente normalisieren. Besondere Aufmerksamkeit wird auch den Fließeigenschaften des Blutes geschenkt, indem der Hämatokrit-Wert ermittelt wird. Ist das Blut zu dickflüssig, steigt das Infarkt- und Schlaganfallrisiko. Dann kann zur Verdünnung des Blutes ein natürliches Verfahren angewandt werden, die Hämodilution. Dazu werden aus einer Vene bis zu 150 Milliliter Blut entnommen und durch eine Stärkelösung ersetzt, bis sich der Hämatokrit-Wert wieder im Normalbereich einpendelt. Weitere Methoden, die Gefäßgesundheit zu fördern oder wieder herzustellen, sind Ozon-Eigenblut-Infusionen, die organgerichtete Homöopunktur und die Gabe antioxidativer Mikronährstoffe zur Neutralisierung gefäßschädigender freier Radikale.

Eine weitere Säule für die Gefäßgesundheit ist die Aktivierung und Harmonisierung des Immunsystems. Mikroentzündungen an den Gefäßwänden können dafür sorgen, dass das Gewebe spröde wird und sich verstärkt Ablagerungen bilden. Sind die Abwehrkräfte intakt, können sie diese Entzündungen - und damit einen wichtigen Risikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall - beseitigen. Zur Stärkung des Immunsystems werden deshalb Injektionen mit Thymosand-Peptiden verabreicht.

Sollten bereits Ablagerungen an den Gefäßwänden vorliegen, gibt es auch dagegen bewährte Verfahren. Grundsätzlich lässt sich sagen: Selbst wer einen Infarkt gerade noch überlebt hat, für den gibt es immer gute Chancen mit Hilfe einer tief greifenden Gefäß-Schutz-Therapie. Das gilt auch dann noch, wenn kleinere Gefäße schon vollkommen verstopft sind. Die Kombination eines speziellen altersentsprechenden Bewegungstrainings mit verschiedenen, jeweils individuell angepassten Gefäß-Therapien, kann bewirken, dass sich neue Gefäße bilden, die in das Gewebe einsprießen und Verschluss- oder Engstellen umgehen. Das bringt nicht nur verloren gegangene Lebensqualität zurück, sondern sorgt auch für Vitalität und Wohlbefinden bis ins hohe Alter.

Buchtipp: "Herz-Fit. Nie mehr Herzinfarkt" von Dr. med. Hermann Geesing (Welt-Verlag).

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