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20.04.2023
Immunschwäche nach Corona-Infektion
Immunregulatorisches T-Zell-Homöopathikum kann gefährliches Abwehr-Defizit beheben

Es ist vorbei! Wirklich? Auch wenn viele Politiker und Gesundheitsexperten nicht müde werden, das Ende der Corona-Pandemie zu betonen. In der Konsequenz die wurden alle Sicherheitsmaßnahmen nahezu aufgehoben - neue wissenschaftliche Erkenntnisse deuten jedoch darauf hin, dass uns die Folgen von SARS-CoV-2 womöglich auch in Zukunft noch lange zusetzen werden. Betroffen sind alle, die eine Corona-Infektion hatten und wieder genesen sind. In Deutschland sind das derzeit rund 37,5 Millionen Menschen (Stand Februar 2023). Ihr Immunsystem ist nach der überstandenen Erkrankung anhaltend geschwächt, so dass eine erhöhte Anfälligkeit für andere Krankheiten vorliegt. Vergleichbar ist dieser Zustand mit dem Immunsystem von Menschen im hohen Alter, das aufgrund geschwächter T-Zellen nicht mehr voll abwehrbereit ist. Ausgeglichen werden kann dieses Defizit mit Injektionen des T-Zell-Homöopathikums Thymorell®.

Ist die langfristige Folge einer überstandenen Corona-Erkrankung eine vorzeitige Immunseneszenz? Gemeint ist damit die altersbedingte Veränderung des Immunsystems, welche Professor Dr. Janko Nikolich-Zugich von der University of Arizona in der Zeitschrift "Nature Immunology" (1) als "Abenddämmerung der Abwehrkräfte" beschrieb. Nur dass sich dieser Zustand nach überstandener Corona-Infektion nicht erst im Alter, sondern schon früher einstellt. Grund dafür ist eine um viele Jahre "vorgezogene" Immunseneszenz. Während normalerweise in jüngeren Jahren vom Thymus durch Immunseneszenz spezielle Abwehrzellen, die T-Lymphozyten oder T-Zellen, für ihre krankheitsabwehrenden Aufgaben geschult werden, geht diese Fähigkeit des Immunsystems mit zunehmendem Alter immer weiter verloren. Bereits im Alter von etwa 40 Jahren setzt die Immunseneszenz ein und die Abwehrkräfte lassen nach. Die meisten Menschen spüren die Folgen davon normalerweise aber erst im fortgeschrittenen Alter von 60 oder 70 Jahren aufwärts. Dann treten schwere und chronische Krankheiten vermehrt auf.

Jetzt aber gibt es neue Studienergebnisse, welche diese sonst erst im hohen Alter auftretende Schwächung des Immunsystems nach überstandener Corona-Infektion schon in jüngeren Jahren zu belegen scheinen. Bestätigt wurde das von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach in der "Rheinischen Post" (2). Dort sagte er: "Es ist bedenklich, was wir bei Menschen beobachten, die mehrere Corona-Infektionen gehabt haben. Studien zeigen mittlerweile sehr deutlich, dass die Betroffenen es häufig mit einer Immunschwäche zu tun haben, deren Dauer wir noch nicht kennen. Das kann ein Risikofaktor für die Entstehung von chronischen Erkrankungen sein, angefangen bei Herz-Kreislauf-Problemen bis hin zur Demenz."

Drei Studien stechen dabei besonders hervor, in denen die vorzeitige Alterung des Immunsystems belegt wird. Zum einen ist es eine vom Robert Koch-Institut und vom Bund geförderte Untersuchung (3) an 641.704 Patienten zur Entstehung von Autoimmunerkrankungen. Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass etwa 50 Prozent mehr Patienten nach einer überstandenen Corona-Infektion mit Autoimmunerkrankungen zu tun haben wie Patienten, die nicht an SARS-CoV-2 erkrankt waren. Im Einzelnen genannt wurden dabei Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto-Thyreoiditis, rheumatoide Arthritis oder das Sjögren-Syndrom. In einer zweiten in der Zeitschrift "Frontiers in Immunology" (4) veröffentlichten Untersuchung wurde festgestellt, dass nach einer Corona-Infektion die Anfälligkeit für Pilzerkrankungen deutlich zugenommen hat. Die Forscher konzentrierten sich dabei auf die Analyse des Zustands von T-Zellen. Sind diese erschöpft, wirkt sich das auf eine Untergruppe von Abwehrzellen aus, welche zur Abwehr von Pilzerkrankungen benötigt werden. Im Umkehrschluss stellten die Wissenschaftler fest, dass die Zunahme von Pilzerkrankungen nach überstandener Corona-Infektion ein eindeutiger Hinweis auf eine Immunerschöpfung ist - wie sie sonst auch in der Phase der Immunseneszenz vorkommt. Und in einer dritten Studie (5) wiesen Forscher der australischen Universität Adelaide nach, dass es bei Personen, die von einer Corona-Infektion genesen sind, zu einer lange anhaltenden Fehlregulation der Immunantwort kommen kann. Insbesondere die Häufigkeit bestimmter T-Zellen war verändert, wie die durchflusszytometrische Analyse von Blutproben ergab. In der Zeitschrift "nature reviews immmunology" (6) sprachen Wissenschaftler verschiedener deutscher und amerikanischer Universitäten sowie der renommierten Mayo Clinic in Rochester deshalb ganz klar von einer zellulären Seneszenz, zu welcher es nach Covid-19 aufgrund erschöpfter T-Zellpopulationen kommt.

Nicht nur bedenklich, sondern richtiggehend gefährlich, ist diese vorzeitige Alterung des Immunsystems aufgrund erschöpfter und in ihrer Häufigkeit reduzierter T-Zellen, da diese eine wichtige und herausragende Rolle bei der Abwehr von Krankheiten spielen. So erkennen sie zum Beispiel Krankheitserreger oder Krebszellen und beseitigen diese rechtzeitig, noch ehe es zu teilweise sogar lebensbedrohlichen Auswirkungen kommt. Gleichzeitig aktivieren die T-Zellen auch die natürlichen Killerzellen (NK-Zellen), die über spezielle Proteine - sogenannte Todesliganden - die Selbstzerstörung virusinfizierter sowie tumorös entarteter Zellen aktivieren. Sie sind somit ebenfalls ein wichtiger Bestandteil des Immunsystems, der indirekt über erschöpfte T-Zellen spürbar beeinträchtigt wird.

Zur Beseitigung dieses hochriskanten Abwehrdefizits nach einer Corona-Infektion kann ganz entscheidend das T-Zell-Homöopathikum Thymorell® beitragen. Das nach dem Thymosand®-Verfahren hergestellte Thymosand®-Peptid-Äquivalent unterstützt nachweislich die Erholung von erschöpften und vorzeitig gealterten T-Zellen. So wie das Arzneimittel der im Alter natürlich entstehenden Immunseneszenz entgegenwirken kann, wirkt es auch regulierend und ausgleichend bei in früheren Jahren auftretender Abwehrschwäche, zu der es etwa nach einer überstandenen Corona-Infektion kommt. Belegt werden konnte diese Eigenschaft des immunregulatorischen T-Zell-Homöopathikums bei einer In-vitro-Untersuchung. Nach Injektionen von Thymorell® zeigte sich, dass die Vitalität und Vermehrung von abwehrrelevanten T-Zellen deutlich zunahm. Exakt das ist es, was der durch eine überstandene Corona-Infektion bedingten vorzeitigen Immunseneszenz entgegenwirkt. Diese Auswirkung ist umso bedeutender, da es dem Organismus durch die ab dem Ende der Pubertät fortschreitende Degeneration des Thymus und die damit verbundene allmähliche Einstellung seiner Aktivität nicht mehr möglich ist, ein T-Zell-Defizit aus eigener Kraft zu überwinden. Die durch das Immun-Homöopathikum Thymorell® angeregte Bildung funktionsfähiger T-Zellen kommt somit einer Wiederherstellung der verloren gegangenen Thymusfunktion und Überwindung der verfrüht eingestellten Immunseneszenz gleich. Wer den Zustand seiner Abwehrkräfte genau wissen möchte, kann diesen im Labor durch die Bestimmung der sogenannten Thymusreserve im Blut feststellen lassen, bei der die Konzentration des Markers CD31 gemessen wird. Je niedriger dieser Wert ausfällt, desto fortgeschrittener ist die Immunseneszenz aufgrund erschöpfter und geschwächter T-Zellen. Die Notwendigkeit der Verabreichung des T-Zell-Homöopathikums Thymorell® per Injektion kann auf diese Weise zweifelsfrei belegt werden.


1) Nikolich-Zugich J.: "The twilight of immunity: emerging concepts in aging of the immune system". Nature Immunology volume 19, pages10-19(2018), doi.org/10.1038/s41590-017-0006-x

2) Rheinische Post 23.01.2023; https://rp-online.de/politik/deutschland/karl-lauterbach-interview-corona-sorge-vor-mehreren-infektionen_aid-83321569

3) Tesch F., Ehm F., Vivirito A. et al.: "Incident autoimmune diseases in association with a SARS-CoV-2 infection: A matched cohort study". medRxiv January 26, 2023; doi: https://doi.org/10.1101/2023.01.25.23285014

4) Morton C. O., Griffiths J. S., Loeffler J. et al.: "Defective antifungal immunity in patients with COVID-19". Frontiers in Immunology, Immunol. 13:1080822. doi: 10.3389/fimmu.2022.1080822

5) Ryan F. J., Hope M. C., Masavuli M. G. et al.: "Long-term perturbation of the peripheral immune system months after SARS-CoV-2 infection". BMC Med 20, 26 (2022). https://doi.org/10.1186/s12916-021-02228-6


6) Schmitt C. A., Tchkonia T., Niedernhofer L. J. et al.: "COVID-19 and cellular senescence". Nat Rev Immunol (2022). https://doi.org/10.1038/s41577-022-00785-2






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